Gneisenaustr. 19, 10961 Berlin

030 88 71 310

Telefon

030 88 71 310

Hier finden Sie uns

Gneisenaustr. 19, 10961 Berlin (direkt am U-Bahnhof Gneisenaustraße Ausgang Zossener Straße)

Online-Termin vereinbaren

Mo-Do: 8-18 Uhr / Fr: 8-13 Uhr

Telefon

030 88 71 310

Hier finden Sie uns

Gneisenaustr. 19, 10961 Berlin (direkt am U-Bahnhof Gneisenaustraße Ausgang Zossener Straße)

Online-Termin vereinbaren

Mo-Do: 8-18 Uhr / Fr: 8-13 Uhr

Zahnbehandlung bei Schwangeren

Behandlung in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sind Frauen aufgrund der Hormonumstellung besonders anfällig für Karies und Parodontitis (Zahnfleischerkrankungen).

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Risiko für eine Frühgeburt um das Siebenfache erhöht ist, wenn die werdende Mutter in der Schwangerschaft eine Parodontitis hat. Parodontose entsteht wie Karies durch Zahnbeläge. Es ist deshalb besonders wichtig eine gute Zahnpflege zu Hause sowie eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchzuführen.

Lassen Sie sich dazu bei uns beraten, damit Ihre Zähne und die Ihres Kindes stets gesund bleiben.

Behandlung in der Schwangerschaft

Zahnbehandlung in der Schwangerschaft

Bei Kinderwunsch: Auch an die Zähne denken

Wenn es um die Gesundheit von Mutter und Kind geht, gibt es aus zahnmedizinischer Sicht einige Punkte zu beachten. Das betrifft die rechtzeitige Prophylaxe, die Zahnpflege und die Frage, welche Behandlungen während der Schwangerschaft möglichst unterbleiben sollten.

Rechtzeitig vorsorgen

Zahnärztliche Behandlungen während der Schwangerschaft und Stillzeit können Mutter und Kind belasten.

Viele Zahnbehandlungen erfordern beispielsweise Röntgenaufnahmen, die während der Schwangerschaft nicht gemacht werden können. Auch die Gabe von Medikamenten (z. B. Schmerzmittel, Antibiotika) ist in der Schwangerschaft nur eingeschränkt möglich.

Während der Schwangerschaft sind Zahnbehandlungen also prinzipiell möglich aber nicht jede Behandlung kann abschließend durchgeführt werden.

Wenn Sie Ihr Wunschkind planen, dann sorgen Sie rechtzeitig vor und vereinbaren Sie einen Kontrolltermin in unserer Zahnarztpraxis.

Zahnfleischprobleme

Durch den veränderten Hormonspiegel in der Schwangerschaft wird das Zahnfleisch stärker durchblutet. Es kann zu Schwellungen, Entzündungen und Zahnfleischbluten kommen. Achten Sie jetzt besonders penibel auf Ihre Mundhygiene! Benutzen Sie weiche Zahnbürsten, um das Zahnfleisch nicht unnötig zu reizen. Reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich.

Erbrechen

Viele Schwangere leiden in den ersten Monaten unter Übelkeit und Brechreiz. Beim Erbrechen gelangt aggressive Magensäure an die Zähne. Greifen Sie jetzt NICHT sofort zur Zahnbürste. Der durch die Säure angeätzte Zahnschmelz kann sonst beschädigt werden. Spülen Sie den Mund mit Wasser aus und warten Sie ca. 20 min. bis zum Zähneputzen.

Zahnfreundliche Ernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Schwangerschaft und Süßes erhöht die Kariesgefahr. Durch andere Essgewohnheiten und die durch Hormone veränderte Beschaffenheit des Speichels wächst die Kariesgefahr. Doch keine Sorge: Sie müssen nicht gänzlich auf Süßigkeiten verzichten. Vermeiden Sie aber das häufige Naschen zwischendurch, um die Zähne vor lang andauernder Säurebelastung zu schützen.

Zahnentwicklung beginnt im Mutterleib

Eine gute Ernährung ist auch für Ihr Kind sehr wichtig. Die Zahnentwicklung beginnt bereits im Mutterleib. Ab der 6. – 8. Schwangerschaftswoche entwickeln sich die Anlagen für die künftigen Milchzähne. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst, Gemüse.

Stillen stärkt die Kaumuskulatur

Stillen ist für den Säugling die beste Ernährung in den ersten Lebensmonaten. Die Muttermilch enthält alles, was Ihr Kind braucht. Aus zahnmedizinischer Sicht ist Stillen auch vorteilhaft für die Entwicklung des Kiefers und der Kaumuskulatur, denn Säuglinge müssen intensive Mundbewegungen ausführen, um an die Milch zu gelangen. Wenn Sie Flaschennahrung geben müssen, dann achten Sie deshalb auf Sauger, die dem Kind das Trinken nicht zu leicht machen.

Die ersten Zähnchen - Zähneputzen von Anfang an

Der erste Milchzahn zeigt sich nach etwa sechs bis acht Monaten. Dann brechen bis zum Alter von zweieinhalb Jahren nach und nach alle anderen Zähne durch. Milchzähne besitzen einen weichen Zahnschmelz und sind anfälliger für Karies. Deshalb ist tägliche Zahnpflege ab dem ersten Zahn wichtig. Reinigen Sie die kleinen Zähnchen mit einer Fingerzahnbürste oder Lernzahnbürste. Benutzen Sie fluoridhaltige Kinderzahnpasta* – das stärkt den Zahnschmelz.

*Fluoridgehalt 500ppm, ppm = parts per million
Milchzähne vom 6. – 24. Monat 1 x täglich, danach 2 x täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta putzen!

Zahn-Killer Zucker: Vermeiden Sie zuckerhaltiger Getränke

Karies entsteht durch Zucker. Süßes schädigt die Milchzähne und es entstehen „Karieslöcher“. Eine besondere Gefahr für die Milchzähne ist das Dauernuckeln zuckerhaltiger Getränke. Säuren aus Obstsäften (auch verdünnt) greifen ebenfalls die Zähne an. Deshalb: Kein Dauernuckeln von Obstsäften. Geben Sie Ihrem Kind ungesüßten Tee oder Wasser zu trinken.

Beim Verzehr von Süßigkeiten sollte ebenfalls die lang anhaltende Einwirkung von Zucker auf die Zähne vermieden werden. Also kein ständiges Naschen zwischendurch

Fluoride schützen vor Karies

Fluoride unterstützen die Regeneration des Zahnschmelzes und wirken am besten direkt an der Zahnoberfläche. Unsere Zahnärzte empfehlen deshalb fluoridhaltige Kinderzahnpasta zum Zähneputzen. Aus zahnärztlicher Sicht ist die Gabe von Fluoriden in den ersten 6 Monaten nicht notwendig. Auch danach werden Fluoridtabletten (zum Lutschen) nur empfohlen, wenn weder fluoridhaltiges Speisesalz noch fluoridhaltige Zahnpasta verwendet wird.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Damit Ihr Kind keine Zahnschmerzen erleiden muss, kommen Sie halbjährlich zur Vorsorge in unsere Zahnarztpraxis. Hier werden Zähne und Zahnstellung kontrolliert. Das tut nicht weh, beugt aber Zahnschmerzen effektiv vor. Zusätzlich erhalten Sie Tipps zur Zahnpflege und Ihr Kind wird langsam spielerisch an die Untersuchungen im Behandlungsstuhl von uns gewöhnt.

Der erste Termin wird von den Krankenkassen zwischen dem 6.-10. Lebensmonat vorgesehen.

Zahnbehandlung in der Schwangerschaft

Häufige Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten

Wird bei der Behandlung betäubt?

Schwangere müssen keine Sorge haben, dass Sie ohne Spritze behandelt werden und so Schmerzen erleiden müssen. Es kann normal injiziert werden und eine schmerzfreie Behandlung stellt in der Regel keine Problematik dar. Von der US Food and Drug Administration werden Lidocain-Präparate (z.B. Xylocain®) oder Prilocain-Präperate (z.B. Xylonest ®) in der Schwangerschaft empfohlen. Articain (z.B. Ubistesin ®) und Bupivacin können auch mit dem Zusatz von Adrenalin verwendet werden. Die in Regel verwendeten Adrenalinkonzentrationen von bis zu 1:100 000 beeinflussen den Blutfluss in der Placenta nicht, sollte aber möglichst gering dosiert werden (1:200.000). Noradrenalin und Felypressin als Zusätze von Anästhesie sind kontraindiziert. Der Zusatz von Octapressin in einer Lokalanästhesie, in der Zahnmedizin kaum verwendet, darf nicht benutzt werden, da durch diesen gefäßverengenden Zusatz Wehen ausgelöst werden können. Da Mepivacain (z.B. Scandonest®) die Plazentaschranke überwinden kann, ist dieses Lokalanästhetikum zu vermeiden. Die DGZMK stuft nicht nur Mepivacain, sondern auch Prilocain als kritisch ein. Articain, Bupivacain und Etidocain werden von der DGZMK empfohlen. In Deutschland wird in der zahnärztlichen Praxis in der Regel Articaine zur Schmerzausschaltung bei Schwangeren verwendet.

Dürfen Schwangere geröntgt werden?

Von Röntgenbildern sehen die meisten Zahnärzte in der Schwangerschaft komplett ab. Es gibt aber auch Situationen, in denen Röntgenbilder unerlässlich sind, um eine Diagnose treffen zu können. Beispielsweise wird jeder Zahnarzt auf Übersichtbilder zur Kariesdiagnostik verzichten. Röntgenbilder werden also nur bei wirklich zwingender Indikation, d.h., wenn sie absolut unverzichtbar sind, angefertigt. Besonders im ersten Trimenon (die ersten 12 bis 14 Wochen), also am Beginn der Schwangerschaft, wenn die Organe des Ungeborenen gebildet werden, muss die Indikation für ein Röntgenbild sehr streng gestellt werden, da das embryonale Gewebe besonders empfindlich gegenüber Röntgenstrahlung ist.

Die effektive Dosis ist entspricht ungefähr der mittleren Grenzkörperdosis und ist laut Roth bei Einzelzahnbildern mit 0,005 mSv und bei Panoramaschichtaufnahmen mit 0,06 mSv zu beziffern. Die Strahlenbelastung auf einem Flug von New York nach Tokio wird mit 0,150 mSv angegeben und ist somit größer. Jede Schwangere muss für sich selbst entscheiden, wie viel Strahlenbelastung sie sich außerhalb dringender medizinischer Indikationen aussetzen will. Grundsätzlich empfehlen wir natürlich die Strahlenbelastung möglichst niedrig zu halten.

Die DGZMK vergleicht die Strahlenbelastung von vier Zahnfilmen oder einem OPG (Übersichtaufnahme von Unter- und Oberkiefer) mit einem 9600 km langen Flug in einem Jet-Flugzeug oder dem Rauchen einer Zigarette bezüglich des Krebsrisikos.

Natürlich gilt es sehr vorsichtig mit dem Anfertigen von Röntgenbildern umzugehen, aber erst durch die Möglichkeit „in den Körper ohne Operation zu schauen“, gibt es deutlich bessere Diagnosemöglichkeiten. Und es darf nicht vergessen werden, dass im Gebirge die kosmische Strahlung deutlich höher ist und wer denkt beim Skifahren schon an eine Röntgenschürze?

In der Schwangerschaft sollte man sich nicht nur Gedanken über die medizinische Röntgenstrahlung Gedanken machen, sondern vielleicht auch die ein oder andere Flugreise überdenken.

Amalgam in der Schwangerschaft

Wichtig ist die konsequente Behandlung mit Kofferdam (dental dam oder rubber dam), um die werdende Mutter bestmöglichst bei jeder Art der zahnärztlichen Behandlung vor dem Kontakt mit zahnmedizinischen Werkstoffen zu schützen. Amalgam sollte in der Schwangerschaft möglichst nicht entfernt werden und falls nötig, weil der Zahn schmerzt, ausschließlich unter Verwendung von Kofferdam und mit adäquater Absaugung. Neue Füllungen aus Amalgam während einer Schwangerschaft zu legen, gilt als obsolet. Obsolet bedeutet in der Medizin, dass eine Krankheit so nicht mehr behandelt wird. „Ein Loch“ wird also in der Schwangerschaft nicht mehr mit Amalgam versorgt. Diese Behandlung würde nicht dem „State of the art“ entsprechen, wäre somit nicht mehr zeitgemäß und entspricht in keinster Weise den aktuellen Leitlinien der Zahnmedizin.

Antibiotika während der Schwangerschaft

Bei einer notwendigen Antibiotikatherapie finden die Wirkstoffgruppen Penicilline, Ampicilline, Cephalosporine und Makrolide Anwendung. Makrolide, zu denen Erythromycin gehört, stellen eine Alternative bei Schwangeren mit Penicillinallergie dar. Tetracycline werden in der Schwangerschaft wegen möglicher Zahn- und Knochenbildungsstörungen nicht verschrieben. Antibiotika werden in der Schwangerschaft nach wie vor meist sehr zurückhaltend verordnet. Es sollte aber nicht vergessen werden, dass es Krankheitsbilder gibt, bei denen die Einnahme von Antibiotika unerlässlich ist. In solchen Fällen wäre die Infektion der Mutter für das Ungeborene risikoreicher als die Einnahme von einem Antibiotikum. Besprechen Sie die Situation genau mit Ihrem Zahnarzt und eventuell sogar mit Ihrem Gynäkologen. Von einer Wundspülung mit dem Antibiotikum Neomycin ist dringend abzuraten. Neomycin gehört zur Gruppe der Aminoglykosid-Antibiotika und wird mit Gehörschädigung beim Ungeborenen in Verbindung gebracht, sollten die systemischen Dosen zu hoch sein.

Warum wird manchen Schwangeren beim Zahnarzt schwindelig?

Das Vena-cava-Kompressions-Syndrom stellte eine gefürchtete Komplikation bei der zahnmedizinischen Behandlung von Schwangeren ab dem 6. Monat dar. Hier klagt die Betroffene über Schwindelgefühl und Unwohlsein. Das Vena-cava-Kompressions-Syndrom kann bis zum Kreislaufkollaps gehen. Um diesem vorzubeugen, empfiehlt sich die Behandlung in einer nur sehr leicht geneigten nach links ausgerichteten Position durchzuführen. Zusätzlich kann die rechte Hüfte mit einem Kissen abgestützt werden. Begründet wird das Vena-cava-Kompressions-Syndrom durch den Druck der Gebärmutter auf die dahinter liegende Vena cava. So wird das Blut aus dem Körper nicht zum Herzen zurückgepumpt und es kommt zum Absinken des Kreislaufs, zu Übelkeit, zu Schweißausbrüchen und Atemnot. Im schlimmsten Fall auch zur fetalen Hypoxie. Die seitliche Lagerung verhindert das Auftreten der oben genannten Symptome und führt bei bereits bestehenden Symptomen meist schlagartig zur Besserung.

Therapie der Zahnfleischentzündung in der Schwangerschaft

Viele Schwangere klagen in der Schwangerschaft über eine Zahnfleischentzündung. Schwangerschaftsgingivitis wird dieses Krankheitsbild unter Medizinern genannt. Durch die hormonelle Umstellung, vor allem durch die Zunahme von den weiblichen Geschlechtshormonen wie Östrogene und Progesteron verändern sich das Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat. Ebenfalls leiden das Zahnfleisch und die gesamte Mundhöhle während der Schwangerschaft an Einbußen in der täglichen Mundhygiene. Durch Übelkeit ist das ausführliche Reinigungsprogramm der Mundhöhle meist nicht möglich. Es empfiehlt sich mit kleinen Zahnbürstenköpfen, z.B. Kinderzahnbürsten, die Mundhygiene soweit wie möglich aufrechtzuerhalten. Mundspüllösungen können unterstützend wirken. Wenn sich Schwangere übergeben müssen, sollte im Zeitraum von 30 Minuten vom Zähneputzen abgesehen werden. Der Mund sollte mit Wasser oder eventuell zusätzlich mit einer Mundspüllösung ausgespült werden. Durch die Magensäure sind die Zähne so angegriffen, dass Sie sich mit der Zahnbürste förmlich den Schmelz wegschrubben.

Zahnärztliche Materialien während der Behandlung

Das Notfallmedikament bei einer Wurzelkanalbehandlung heißt Ledermix. Ledermix kommt häufig in Notdiensten zur Anwendung um schnell dem mit einer Wurzelkanalbehandlung assoziierten Schmerz zu nehmen. Ledermix beinhaltet Demeclocyclin und Triamcinolon. Für den menschlichen Fetus scheinen diese Wirkstoffe risikoreich zu sein. Die Wundsalbe Solcoseseryl®-dental darf „zurückhaltend“ verwendet werden. Da der Wirkstoff Kälberblutdialysat ist, muss jede Schwangere selbst entscheiden, inwiefern sie mit dieser Substanz in Berührung kommen will oder nicht. Mundspülungen mit Chlorhexidin sind in der Schwangerschaft unbedenklich (siehe hierzu Ursachen von Zahnschmerzen in der Schwangerschaft). Wir empfehlen bei Schwangeren die Wundbehandlung mit Salbeitee.

Mundhygiene in der Schwangerschaft ist sehr wichtig!

Sehr wichtig ist es, die Mundhygiene soweit wie möglich „aufrecht zu halten“. Die Schwangerschaftsgingivitis verschlechtert sich durch zusätzliche Plaque, man könnte fast sagen, dass die Plaque den Verlauf der Schwangerschaftsgingivitis bestimmt. Chlorhexidin-Mundspüllösungen (siehe Mundspüllösung in der Schwangerschaft) helfen im Kampf gegen Bakterien, sollte aber nur zeitlich limitiert angewendet werden. Schon vor der Schwangerschaft sollte mit Hilfe Ihres Prophylaxeteams an einer optimalen Mundhygiene gearbeitet werden. Zusätzlich gilt es eine bereits bestehende Parodontitis zu therapieren.

Neben der Schwangerschaftsgingivitis können richtige „Wucherungen“ auftreten. Diese werden im Fachjargon als Epulis gravidarum bezeichnet. Die Epulis gravidarum tritt gehäuft im 4. und 7. Schwangerschaftsmonat auf und ist wahrscheinlich auf die erhöhte Konzentration von Östrogenen und Progesteron zurückzuführen. Die Epulis gravidarum ist der Epulis granulomatosa (Synonym: pyognese Granulom oder telangiektatisches Granulom) zuzuordnen. Die Epulis gravidarum entsteht durch den veränderten Hormonaushalt und die daraus entstehende Gefäßproliferation (einsprießendes Gewebe) im traumatisierten (verletztes) Gewebe.

Keine Sorge, mit einer sehr guten Mundhygiene und speziellen Spülungen beim Zahnarzt kann man das unangenehme Gefühl lindern. Da die Epulis gravidarum sehr häufig rezidiviert (wiederkommt), ist es vertretbar die „Wucherung“ erst nach der Geburt zu entfernen und dann histologisch untersuchen zu lassen. Manchmal bildet sich die Epulis auch nach der Schwangerschaft zurück. Sollte die Schwangere durch die Epulis gravidarum eingeschränkt sein, z.B. bei der Mundöffnung, muss das „Geschwulst“ natürlich entfernt werden. Sollten Sie solche „Zahnfleischwucherungen“ in Ihrem Mund entdecken, sollten Sie unverzüglich Ihren Zahnarzt aufsuchen.

Termin vereinbaren

Wir bieten eine einfühlsame Behandlung in ruhiger, entspannter Atmosphäre und nehmen Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse.

Zahnarzt Dr. Hösl - Praxisteam - Das ist unser Versprechen

Eine reine Kontrolluntersuchung wie die Inspektion der Mundhöhle und auch eine ergänzende Röntgenuntersuchung, ist bei uns komplett schmerzfrei.

Zahnarzt Dr. Hösl - Praxisteam

Maria Fasano
Zahnärztin
Zahnarzt Nadine Hösl
Nadine Hösl
Zahnärztin

Thomas Kirchner
Zahnarzt

Bewertungen

Was unsere Patienten über uns sagen. (jameda – Deutschlands größte Arztempfehlung)

Termin vereinbaren




    • Anschrift

      Gneisenaustr. 19, 10961 Berlin

    • Telefon

      +49 30 88 71 31 0

    • Email

      info@zahn-kreuzberg.de

    • Praxiszeiten

      Mo-Do: 08:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00
      Fr: 08:00 – 13:00
      Sa-So: Geschlossen